Wir als Sportunion Melk sprechen uns ganz klar für einen Erhalt und für eine Öffnung des Eislaufplatzes in der Wintersaison 2026/27 und darüber hinaus aus.
„Gerade im Winter, wo sich mangels Sportangeboten Vieles verstärkt um Fernsehen, Computer und Handy dreht, ist es nicht tragbar, ein Bewegungsangebot im Freien, welches vor allem von Kindern und Jugendlichen genutzt wird, einzusparen. Wohlwissend, dass die Stadtgemeinde Melk mit Einsparungen den finanziellen Schwierigkeiten entgegenwirken muss, ist es für uns als Sportunion vollkommen klar, dass hier am falschen Platz gespart wird, sollte es so weit kommen“, spricht sich Reinhard Riedler, Obmann der Sportunion Melk, deutlich für einen Erhalt und einen Betrieb des Eislauflatzes in Melk aus.
Noch vor Erscheinen des Artikels wurde ein Gesprächstermin mit dem zuständigen Stadtrat Rudolf Kuntner für Ende Juni vereinbart, wo gemeinsam die aktuelle Situation dargelegt wird und verschiedene Modelle der Weiterführung besprochen werden.
„Es darf hier keine Denkverbote geben. Sämtliche Möglichkeiten, wie der Eislaufplatz weiter betrieben werden kann, müssen besprochen und diskutiert werden. Der Eislaufplatz ist ein Bewegungsangebot, welches auch weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebt ist und zur Gesundheitsprävention einen erheblichen Beitrag leistet. Und bei Bewegungsangeboten zu sparen, ist eine gänzlich falsche Prioritätensetzung. Als Sportunion Melk werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, damit ein Eislaufplatzbetrieb nicht nur diesen Winter, sondern auch darüber hinaus gewährleistet ist“, sieht Riedler den kommenden Gesprächen positiv entgegen.
Abschließend stellt Riedler klar, sich nicht an einer politischen Debatte beteiligen zu wollen. „Für uns ist klar, dass wir nicht nach Schuldigen, sondern nach Lösungen suchen. Denn nur dann profitieren Kinder, Jugendliche und letztlich alle, die sich der Bewegung am Eislaufplatz verschreiben und somit auch die Gesellschaft im Allgemeinen. Unter der E-Mail-Adresse eislaufplatz@melk.sportunion.at können ab sofort eigene Ideen und eingebracht werden. Jede Anregung ist sehr herzlich willkommen“, freut sich Riedler über alle Zuschriften.
